If the focus is on Playboy in a broader context, here are potential academic directions:

Rückblickend lässt sich sagen, dass Beatrice Richter mit ihrem Auftritt im Playboy (sie war unter anderem 1979 auf dem Cover zu sehen) ein kleines Statement setzte. Sie spielte nicht die unschuldige Jungfrau, sondern die selbstbestimmte Frau. Das passte perfekt zu ihrer Rolle als moderne Frau im deutschen Fernsehen, die nicht nur Deko war, sondern den Ton angab.

Die berühmtesten Fotos von Beatrice Richter im Playboy stammen aus der deutschen Ausgabe vom Oktober 1981. Fotografiert wurde sie von einem der großen Meister des Genres: James Baes. Im Gegensatz zu den oft künstlichen, hochglanzpolierten Bildern der 90er Jahre waren Richter's Aufnahmen bewusst natürlich und reduziert.

Ein Bild sticht besonders hervor: Beatrice Richter, in einer staubigen Scheune oder einem rustikalen Stall, mit drapiertem Stroh, in schwarz-weiß gehalten. Sie ist nicht das glatte Silikon-Model von der Stange. Sie trägt keine überladene Schminke, ihre Haare sind natürlich, ihr Blick ist direkt und fordernd. Das Besondere an diesen Aufnahmen war die Atmosphäre. Sie war nicht passiv, sie lag nicht nur da und lächelte schwach. Sie interagierte mit der Kamera, als wäre sie die Regisseurin des Bildes.

Die Inszenierung war bewusst ländlich und bodenständig – ein Kontrastprogramm zu den glamourösen Hotelzimmern und Swimmingpools des Playboy-Universums. Es war, als wolle sie sagen: "Erotik ist überall, und sie gehört nicht nur in die High Society."